Generationenkonflikte am Arbeitsmarkt?

„Wenn Zusammenarbeit von Vertrauen, Offenheit und Lernbereitschaft getragen ist, arbeiten altersgemischte Teams effizienter und erfolgreicher.“

1.600 Führungskräfte in Deutschland und Österreich befragt wurden zu diesem Thema befragt. Laut deren Einschätzung sind sich sowohl jüngere als auch ältere Führungskräfte weitgehend einig, dass altersgemischte Teams effizienter und erfolgreicher arbeiten. Die Generationenkooperation hat in 88 Prozent der befragten Unternehmen Priorität. Die Zusammenarbeit zwischen den Generationen funktioniert in 30 Prozent der Unternehmen ausgezeichnet, in weiteren 55 Prozent gut. 

Angesichts des demografischen Wandels, des Fachkräftemangels und der steigenden Lebenserwartung sehen sich Politik, Wirtschaft und Gesellschaft mit grundlegenden Fragen rund um eine Verlängerung der Lebensarbeitszeit konfrontiert. Der Hernstein Management Report hat rund um dieses Thema Vertreter der Wirtschaft befragt.

83 Prozent der befragten Führungskräfte unter 40 Jahren und 86 Prozent der über 40-Jährigen sind der Meinung, dass altersgemischte Teams effizienter und erfolgreicher arbeiten.

Generationsübergreifendes Lernen

Generationenübergreifendes Lernen kann den Austausch von Erfahrungen, Wissen und Perspektiven zwischen Jung und Alt fördern. Insbesondere durch die Verbindung von digitaler Kompetenz und Lebenserfahrung können Lernprozesse entstehen, von denen alle Beteiligten profitieren

, erklärt Gabriele Fantl, Leitung Vertrieb und Projektmanagement des Bildungsinstituts Hernstein der FHWien der Wirtschaftskammer Wien.

 

„Unterschiedliche Einschätzungen gibt es bei der Frage, welche Generation mehr von der anderen lernen kann. So sind über 90 Prozent der älteren Führungskräfte davon überzeugt, dass junge Mitarbeitende viel von älteren Mitarbeitenden lernen können. Umgekehrt stimmt diese Gruppe nur zu 64 Prozent zu, dass ältere Mitarbeitende viel von Jüngeren lernen können“ ,konkretisiert Fantl.

Jobaussichten für 50 wird schwieriger

Fast sechs von zehn Befragten stimmen zu, dass es für Personen über 50 schwieriger ist, im eigenen Unternehmen einen Job zu bekommen. Führungskräfte unter 40 neigen dazu, dieser Aussage stärker zuzustimmen als ältere Befragte. Die Jobchancen älterer Personen in anderen Unternehmen der eigenen Branche werden noch etwas schlechter eingeschätzt.

Im Gesundheits- und Sozialwesen sowie im Immobilienbereich und in der Baubranche sind Führungskräfte positiver eingestimmt

, erklärt Fantl.

Über die Studie

Der Hernstein Management Report erhebt seit über 20 Jahren ein jährliches Stimmungsbild unter Führungskräften und Unternehmerinnen und Unternehmern. Befragte Personen: 1.600 Führungskräfte sowie Unternehmerinnen und Unternehmer, davon 1.000 in Deutschland und 600 in Österreich. Maximale Schwankungsbreite: +/- 2,5 Prozent. Befragungsart: Online-Befragung, durchgeführt von Triple M Matzka Markt- und Meinungsforschung.

Rückfragen & Kontakt:

Hernstein

Mag. Gabriele Fantl
Leitung Vertrieb und Projektmanagement
Tel: +43 1 514 50-5620
gabriele.fantl@hernstein.at
www.hernstein.at

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