ART & DANCE dance.rhythm

ART & DANCE 2012 – das Kunstprojekt in Kooperation mit der Tanzschule Svabek in der Wiener Innenstadt – ganz im Zeichen vom Rhythmus beim Tanz. Sibylle-M. PFAFFENBICHLER (USA) / Tina WOLFF (D) / Franz WURM (A).

dance.rhythm
Vernissage am Donnerstag, 13. September 2012, 18.00 Uhr
Tanzschule ROMAN E. SVABEK Judenplatz 5, 1010 Wien www.svabek.at
www.galeriestudio38.at/ARTandDANCE
PROGRAMM:
Empfang: 18.00 Uhr Eröffnung: 19.00 Uhr Tanzperformance: 19.30 Uhr „Merengue“
Wir ersuchen Sie, den Dresscode zu beachten: Damen: rote Schuhe, Herren: weißes Hemd!
Am 13. September wird in der Tanzschule Svabek die dritte und letzte von kunst-projekte kuratierte Gruppenausstellung in diesem Jahr eröffnet. Sibylle-Maria Pfaffenbichler (Sibylle Young), Tina Wolff und Franz Wurm, der einzige männliche Künstler der Ausstellungsreihe, thematisieren unter dem Titel „dance.rhythm“ den Aspekt der Körperbewegung im Takt der Musik.
Sibylle-Maria PFAFFENBICHLER/Sibylle YOUNG (USA) zeigt eine Serie von Arbeiten auf Papier sowie zwei Leinwandbilder mit tanzenden Paaren im Stil der Jazz- und Rock n ‘Roll-Ära. Es gelingt ihr, die Illusion von Bewegung auf die zweidimensionale Ebene zu übertragen. Ihre Lieblingsthemen sind die Darstellung von Jazz, Boogie-Woogie, Rock sowie Bewegungsstudien von zeitgenössischen Tänzern. Sie konzentriert sich dabei vor allem auf die fröhliche Seite dieser Ausdrucksform. Live-Bewegungsstudien auf endlosen Papierrollen,in denen sie Rhythmus und Harmonie der sich ständig verändernden Posen einer nackten modernen Tänzerin festhält, sind ihr aktuelles Projekt.
Sibylle-Maria Pfaffenbichler, die im Teenageralter aus Österreich (Steyr, OÖ) nach Amerika kam, absolvierte nach Studium am Fashion Institute of Technology der State University von New York ein weiterführendes Kunststudium an der Long Island University. Die berühmte Textil-Designerin Vera engagierte sie direkt vom College weg. Dennoch wählte Pfaffenbichler schließlich den Weg der Bildenden Kunst und arbeitet nun als freischaffende Künstlerin mit eigenem Atelier in einer alten Textilfabrik in Philadelphia. Ausstellungen und Beteiligungen in New York, den Hamptons auf Long Island, Philadelphia und Wien.
Am 8. September wird auch eine von kunst-projekte organisierte Einzelausstellung mit ganz neuen Werken von Sibylle-Maria Pfaffenbichler im BEBOP in Wien-Penzinger öffnet.
Tina WOLFF (D) geht es in ihren Werken um den Flow beim Tanz.Körper und Schwerkraft scheinen aufgelöst, neue Räume entstehen. Die Leichtigkeit des Strichs, der in ihren abstrakten Bildern in Mischtechnik auf Leinwand oft nur ganz zart angedeutet oder überhaupt nur in Spuren vorhanden ist, symbolisiert die Leichtigkeit der Bewegung im Augenblick des Tanzes und im Moment der „absoluten Präsenz“, wie Wolff es in einem Gedicht zur ihren Bildern formuliert.
Geboren in Berlin – Charlottenburg absolvierte die ausgebildete Werbekauffrau und Yoga-Lehrerin ein Studium der Wirtschaftswissenschaften in Berlin. Seit 2010 ist Tina Wolff freischaffende Künstlerin und Autorin mit Ausstellungen und Beteiligungen in Wien (2011 Beteiligung an der von kunst-projekte organisierten Gruppenausstellung „NINEELEVEN – WE REMEMBER“), Berlin und Potsdam und Veröffentlichung eines Gedichtes und zweier Lyrikbände. Ein weiterer Lyrikband und ein Bilderbuch erscheinen im September.
Franz WURM (A) stellt die erste Figur seiner dreiteiligen großformatigen surrealen Gemäldeserie mit dem Titel „Losgelöst“ in einen fiktiven Raum. Es sind Holz-Gliederpuppen für anatomisches Zeichnen, die Tanzbewegungen durchführenund wie bei der rhythmischen Sportgymnastik Bänder schwingen. Im nächsten Bild klappen die Seitenwände herunter, im dritten Bild führt die Figur „befreit“ einen Luftsprung durch, die Bänder liegen am Boden.
Franz Wurm, der in seinem Hauptberuf bei einem niederösterreichischen Energieversorger arbeitet, lebt in Niederösterreich. Er ist Autodidakt und setzt sich seit 2008 mit realistisch-figurativer Malerei auseinander. Porträts und Menschendarstellungen sind der Ausgangspunkt für seine Motive. Franz Wurm bringt seine künstlerischen Neigungen in sensiblen Varianten zum Ausdruck. Gezeigt wird die Verbindung von Emotion und Ästhetik,aber auch die Interpretation von Kulturen. Ausstellungen im Rahmen von „fair und sensibel“ (SchwarzafrikanerInnen und Exekutive). 2010 Beteiligung an der Gruppenausstellung farb.fair.bindungen,kuratiert von kunst-projekte, Wien.

Weiteres Bildmaterial