Geschäftsführer des Fachverbands Finanzdienstleister wird Mitglied in europaweiter Arbeitsgruppe

Der Österreicher Philipp H. Bohrn wird im IPISC-Ausschuss technische Standards zu MiFID II-Regelungen aktiv mitgestalten

Die europäische Wertpapier- und Marktaufsichtsbehörde ESMA hat den Österreicher Philipp H. Bohrn in die beratende Arbeitsgruppe des „Investor Protection & Intermediaries Standing Committee (IPISC)“ entsandt. Bohrn (30) ist Geschäftsführer des Fachverbands Finanzdienstleisterin der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ).

Die Arbeit des IPISC-Ausschusses konzentriert sich auf Anlegerschutz im Zusammenhang mit Wertpapierunternehmen und Kreditinstituten und die Vermittlung der zugehörigen Produkte. Technische Standards, Leitlinien und Empfehlungen bezüglich der Bestimmungen der Markets in Financial Instruments Directive (MiFID) sollen erarbeitet werden. Dazu gehören insbesondere die Zulassung von Wertpapierfirmen und die Verhaltensregeln. Die Arbeitsgruppe soll den Ausschuss der Behördeunterstützen und setzt sich aus 16 Mitgliedern aus dem gesamten EU-Raum zusammen.

Fachverbandsobmann Wolfgang K.Göltl gratuliert: „Das ist ein großartiger Erfolg für unseren Fachverband und ein mindestens ebenso großer persönlicher Erfolg für Philipp Bohrn. Es zeigt, welch hohe Wertschätzung sowohl seine fachlichen als auch menschlichen Qualitäten auch über die Grenzen Österreichs hinaus genießen. Ich bin stolz, freue mich für ihn und bedanke mich im Namen aller Mitglieder des Fachverbands für seine bisherigen ausgezeichneten Leistungen.“

Bohrn freut sich auf diese neue Möglichkeit, dort die Mitglieder des Fachverbands Finanzdienstleister -zusätzlich zu seiner Geschäftsführer-Tätigkeit – noch besser vertreten zu können: „Im Vordergrund stehen für mich die Interessen der Vermittler, die zumeist Klein- und Kleinstbetriebe sind. Ich werde meine Aufgabe, diese Betriebe auch bei ESMA bestmöglich zu vertreten, nach bestem Wissen und Gewissen wahrnehmen.“ (JR)

Weiteres Bildmaterial