Neue VÖB Richtlinie für Doppelwände garantiert mehr Effizienz bei der Montage

Doppelwandelemente haben sich im Bauwesen seit Jahrzehnten bewährt: Sie liefern optimale Ergebnisse aufgrund maßgeschneiderter Geometrie und kurzer Montagezeiten. Damit Effizienz und Unfallschutz bei der Versetzung gewährleistet sind, hat der VÖB eine Montageanleitung für Doppelwände erarbeitet, in der der gesamte Ablauf zusammengefasst ist.

Wirtschaftlichkeit und Effizienz
Wandelemente haben sich seit Jahrzehnten sowohl im Wohn- als auch im Gewerbebau bewährt, weil sie schnell montiert werden können und maßgeschneiderte Lösungen bieten. Das ermöglicht die wirtschaftliche Realisierung anspruchsvoller Architektur, auch bei komplexen Grundrissen.Ökonomie und Effizienz sind Grundvoraussetzungen im Bauwesen – die Effizienzsteigerung der einzelnen Prozesse und Abläufe muss deshalb das oberste Gebot sein. Mit der vorliegenden Richtlinie ist nun gewährleistet, dass im Anschluss an die Produktion der Betonfertigteile nun auch die Montage hochprofessionell erfolgen kann – von den Vorarbeiten über die Lagerung und den Transport bis hin zum eigentlichen Versetzen.
Schritt für Schritt mehr Sicherheit
„Sicherheit am Bau ist ein Grundgebot, das unter allen Umständen einzuhalten ist“, erklärt VÖB Vorstandsmitglied DI Werner Pröll. Aus diesem Grund wurde die neue Richtlinie, genau wie die letzte, unter Mitwirkung der Allgemeinen Unfallversicherungsanstalt AUVA erarbeitet. „Nur wer die einzelnen Arbeitsschritte verinnerlicht hat, arbeitet mit minimalem Sicherheitsrisiko“, so Pröll weiter. Positiver Nebeneffekt: Wer genau weiß, waser wie zu tun hat, arbeitet auch effizient. Dabei hilft auch die Checkliste, die vor der Lieferung Punkt für Punkt überprüft werden sollte. Versetzplan und Betoniervorschrift liefern weitere wertvolle Inputs und sorgen für eine optimale Realisierung aller Schritte und damit für ein wirtschaftliches Gesamtergebnis.
Über den VÖB
Der Verband Österreichischer Beton- und Fertigteilwerke (VÖB) mit Sitz in Wien vertritt die Interessen aller in Österreich tätigen Betriebe der Betonfertigteilbranche. Er unterstützt als unabhängiger Wirtschaftsverband seine Mitglieder sowohl in technischen als auch produktbezogenen Belangen und versteht sich als (Wissens-)Plattform und Sprachrohr der Branche. Der 1956 gegründete Verband, mit derzeit 70 Mitgliedsbetrieben, sieht seine Hauptaufgaben primär in der Förderung von Qualitätssicherung, der Erschließung neuer Anwendungsgebiete von Produkten sowie der wissenschaftlichen und didaktischen Aufbereitung branchenrelevanter Themen. Die österreichischen Beton- und Fertigteilwerke erwirtschaften jährlich ein Umsatzvolumen von über 700 Millionen Euro und beschäftigen mehr als 4000 Mitarbeiter in rund 100 Betrieben. Somit zählt dieser leistungsfähige Industriezweig, mit seinem breit gefächerten Produktportfolio, zu den bedeutendsten Branchen im Baubereich.

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