Proxmox VE 4.2 veröffentlicht

Wien – 27. April 2016 – Proxmox Server Solutions GmbH, Entwickler der Server-Virtualisierungslösung Proxmox Virtual Environment (VE), hat heute Version 4.2 zum Download freigegeben. Die Open-Source Virtualisierungsplattform Proxmox VE ist eine hyper-konvergente Lösung die Usern ermöglicht LXC-Container und virtuelle Maschinen mit KVM auf einem Host

Mit dem neuen GUI-Framework Sencha Ext JS 6 hat das Proxmox VE GUI ein modernes „Flat-Design“ erhalten; ein überarbeitetes Icon-Set bringt mehr Konsistenz und ein optimales User-Erlebnis. Im Tab ‘Summary’ werden Daten nun neu in einem interaktiven Graph visualisiert, was dem Administrator eine bessere Übersicht über seine Performance-Daten verschafft. Unterschiedliche Browser-Variationen werden automatisch gehandhabt und die Charts somit immer korrekt angezeigt. Die Graphen enthalten zudem interaktive Funktionen wie z.B. einfaches Zoomen. Mit dem neuen Ext JS-Framework wurden weitere Einstellungsmöglichkeiten von der Komandozeile ins GUI gebracht, so z.B. die LXC Mount-Point-Optionen oder die Möglichkeit zum Filtern von Syslog-Meldungen. Die Übersetzungen für das Web-Interface auf Deutsch, Französisch, Italienisch und Norwegisch wurden bereits aktualisiert; insgesamt ist das GUI in 19 Sprachen übersetzt.

Neues LVM-thin und ZFS-Optimierungen erhöhen Auslastung der Speicherkapazität Proxmox VE ist ein Bare Metal ISO-Installer und basiert auf dem aktuellsten Debian Jessie 8.4 kombiniert mit einem Long-term Linux 4.4 Kernel, der auf Ubuntu 16.04 LTS (Xenial Xerus) aufbaut. Proxmox ermöglicht mit der neuen Version 4.2 die Thin-Provisioning-Technologie anhand Logical-Volumes. User können jetzt einfach über den Proxmox Bare Metal ISO-Installer LVM-thin oder ZFS mit nur einem Klick verwenden. Ein Storage-Administrator kann somit den VMs mehr virtuelle Kapazität bereit stellen als tatsächlich verfügbar ist. Dieses On-Demand-Verfahren ermöglicht volle Flexibilität, ist situationselastisch und Unternehmen können sich bei Bedarf dynamisch und ohne Unterbrechung dem Datenwachstum anpassen. Überflüssige Speicherkäufe aufgrund ungenutzter oder überquotierter Systeme können so vermieden werden.
Eine weitere neue Funktion in Proxmox VE 4.2 ist die Möglichkeit ZFS-Storage während der Installation auszuwählen. Wählt der Admin ZFS als Installationsziel aus, wird das ZFS-Plugin automatisch und Out-of-the-Box konfiguriert – eine spätere Konfiguration ist dadurch überflüssig.

Neue SSL-Zertifikate mit „Let’s Encrypt“ Proxmox VE 4.2 kann das neue und freie Webserver-Zertifikat von „Let’s Encrypt“ verwenden. „Let’s Encrypt“ ist eine Zertifizierungsstelle (CA) die Zertifikate kostenfrei, automatisiert und offen anbietet. Die SSL-Zertifikate besitzen nur ein kurzes Gültigkeitsdatum und werden automatisch erneuert. Dadurch werden die Beschaffungs- und Verwaltungsprozesse von Zertifikaten für sichere Webseiten enorm vereinfacht. Grundlegendes Ziel von „Let’s Encrypt“ und dem ACME-Protokoll ist es, dem Nutzer das Aufsetzten eines HTTPS-Servers so einfach wie möglich zu machen genauso wie ein Browser-trusted Zertifikat automatisch zu erhalten  – ohne Intervention durch einen Admin. Ermöglicht wird dies durch ein Zertifikatsmanagement-Agent auf dem Webserver.

Verfügbarkeit Proxmox VE 4.2 ist ab sofort als ISO-Download auf der Webseite http://www.proxmox.com/downloads verfügbar. 
Die Virtualisierungslösung Proxmox VE steht unter der freien Lizenz GNU Affero GPL, v3. Für Unternehmenskunden bietet Proxmox Server Solutions GmbH Support-Subskriptionen ab 64,90 EUR pro CPU und Jahr an.

Facts Proxmox VE wird von über 120.000 Hosts in mehr als 140 Ländern weltweit genutzt. Die aktive Community umfasst über 29.500 Forum Mitglieder. Das Web-Interface ist in 19 Sprachen übersetzt. Über 6.500 kommerzielle Kunden vertrauen auf die Proxmox VE-Subskriptionen, ein Support-Service der von der Proxmox Server Solutions GmbH angeboten wird.

Über Proxmox Virtual Environment Proxmox VE ist eine Open-Source Server-Virtualisierungslösung. Die Plattform unterstützt sowohl KVM-Vollvirtualisierung als auch Container-Virtualisierung mit Linux Containers (LXC). Hochverfügbare Proxmox VE-Cluster sorgen für die notwendige Ausfallsicherheit in der virtuellen Umgebung.
Mit Proxmox VE können anspruchsvollste Linux- und Windows-Applikationen virtualisiert und Speicher- und  Netzwerk-Virtualisierung verwaltet werden. Die Installation erfolgt einfach mit dem Bare-Metal ISO-Installer, die Verwaltung erledigt der Administrator bequem über die integrierte web-basierte Management-Oberfläche oder über die Kommandozeile. Proxmox VE basiert auf Debian GNU/Linux und ist unter der GNU Affero General Public Lizenz V3 (AGPL-V3.0) lizenziert. Die Plattform ist ideal zur Implementierung eines hyper-konvergenten Clusters basierend auf Debian Linux und ist die perfekte Lösung für den fortgeschrittenen Heim- und Businessbereich.

Video: http://www.proxmox.com/en/training/video-tutorials/item/neuerungen-in-proxmox-ve-4-2

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