Sibylle-Maria Pfaffenbichler und ihre Tanzbilder als Ausdruck von Schönheit, Freude an der Bewegung

Sibylle-Maria PFAFFENBICHLER / Sibylle Young (USA) „Yes, she can“ - Vernissage am Samstag, 8. September 2012, 19 Uhr - Cafe-Restaurant-Bar ¡bebop! Breitenseer Straße 39, 1140 Wien Ausstellung bis Ende September.

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Am 8. September wird die Einzelausstellung der aus Österreich stammenden amerikanischen Künstlerin Sibylle-Maria PFAFFENBICHLER eröffnet. Sie ist im Breitenseer Szene-Lokal Bebop mit ganz neuen Werken, die teilweise noch „work in progress“ sind, vertreten. Parallel dazu beteiligt sie sich auch an der Gruppenausstellung „dance.rhythm“ in der Tanzschule Svabek (Vernissage 13. September).
„Der menschliche Körper, ein Meisterwerk, ermöglicht es Empfindungen unserer Seele wiederzugeben – so fröhlich wie beim Tanz“, sagt Pfaffenbichler. Ihre Werke, in denen die Musik förmlich „hörbar“ wird, konzentrieren sich im Wesentlichen auf die freudige Seite dieser Ausdrucksform. Es gelingt ihr, die Illusion von Bewegung auf die zweidimensionale Ebene zu übertragen. Ihre Favoriten sind die hinreißenden Tänzer der Jazz- und Rock n’ Roll-Ära und immer wieder auch ein wenig Mozart. Ihre Aufgabe als bildende Künstlerin sieht sie darin, die Schönheit, Bewegung und Emotion von Körper und Seele gemeinsam zu kommunizieren, ohne Worte, ohne Ton, als Illusion von Bewegung und Energie auf Papier und Leinwand, mit chinesischer Tinte, mit Acryl- und Wasserfarben, Ölkreide, Lithostift und Kohle. Während sie die Tänzer realitätsnahe mit dem ganzen Körper abbildet, wird der weibliche Akt bei ihr durch die Linie abstrahiert. Ihre neuen Installationen "Body Language" und "BodyBoulders" sind Tanz- und Bewegungsstudien, in denen sie live Rhythmus und Harmonie der sich ständig verändernden Posen einer nackten modernen Tänzerin auf schier endlosen Papierrollen festhält.
Sibylle-Maria Pfaffenbichler, die im Teenageralter aus Österreich (Steyr, OÖ) nach Amerika kam, absolvierte nach dem Bachelor of Fine Arts (BFA) – mit Auszeichnung – am Fashion Institute of Technology der State University von New York ein weiterführendes Kunststudium ander Long Island University. Die berühmte Textil-Designerin Vera engagierte sie direkt vom College weg. Ihr erster Einstieg ins Berufsleben war das freie Gestalten von Schals mit Aquarellfarben. Dennoch wählte Pfaffenbichler schließlich den Weg der Bildenden Kunst und arbeitet nun als freischaffende Künstlerin mit eigenem Atelier in einer alten Textilfabrik in Philadelphia. Ausstellungen und Beteiligungen hatte sie in New York, den Hamptons auf Long Island, Philadelphia und Wien, beispielsweise im Philadelphia Sketch Club, dem Parrish Art Museum in Southampton, der Martin Luther King Gallery in New York City, der Mel Art Factory in Wien und an vielen anderen traditionellen und auch unkonventionellen Orten.

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